Blauer Kreis Zoologische Gesellschaft Österreichs für Tier- und Artenschutz
Blauer Kreis             Zoologische Gesellschaft Österreichs für Tier- und Artenschutz

Zwei prominente Stimmen zum Blauen Kreis

Dr. Michael Häupl, Landeshauptmann und Bürgermeister von Wien, 2004

45 Jahre BLAUER KREIS, Zoologische Gesellschaft Österreichs für Tier- und Artenschutz

... bedeuten für mich 45 Jahre seriöse und fachlich fundierte Arbeit, auch Aufklärung und Bildung, im Dienste der Tiere. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Blauen Kreis fängt der Tierschutz bei den kleinen Dingen an wie z.B. die Errichtung von Schutzzäunen für die Krötenwanderung oder Winterfütterung und Nisthilfen für Vögel. All diese Dinge werden ohne spektakulären Aufwand gemacht und helfen den Tieren wirklich, auch wenn diese nicht "herzig" sind. Ich möchte deswegen besonders die Prof. Dr. Kurt Kolar Pflegestation für beschlagnahmte und ausgesetzte Reptilien im Haus des Meeres hervorheben, wo auch diesen Tieren, die in keinem Tierheim Aufnahme finden, eine fachgerechte Betreuung zuteil wird.

Es freut mich, dass der Blaue Kreis seit vielen Jahren positiv und erfolgreich mit der Stadt Wien zusammenarbeitet, vor allem auf dem Gebiet des Vogelschutzes. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle die Magistratsabteilung für Umweltschutz, das Stadtgartenamt, Forstamt und Veterinäramt, wo umsichtige Beamte gemeinsam mit dem Blauen Kreis bemüht sind, den Tieren ein artgerechtes Leben in der Stadt zu ermöglichen. Mit dem Stadtgartenamt hat der Blaue Kreis im Jahre 2003 in den Blumengärten Hirschstetten auch ein Natur- und Ökologieprogramm verwirklicht.

Im Bekenntnis, dass gut geführte Zoos nicht dem Tierschutzgedanken widersprechen, im Gegenteil dem Verständnis für die Tiere und der Bildung dienen, hat der Blaue Kreis von Anbeginn den Tiergarten Schönbrunn unterstützt, der im letzten Jahrzehnt zu einer besonderen Attraktion unserer Stadt geworden ist.

VR Prof. Dr. Helmut Pechlaner Direktor des Schönbrunner Tiergartens i.R. Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Blauen Kreises (2007)

"Solider Tierschutz"

Die Stärke des Blauen Kreises besteht für mich darin, dass Emotion, Liebe und Verständnis für Tiere untrennbar mit profundem Sachverstand und selbstverleugnender Einsatzbereitschaft gekoppelt sind.

Protest gegen Regierungsspitze: 

Helmut Pechlaner verlässt Sitz im ORF-Publikumsrat


Helmut Pechlaner, Präsident des WWF Österreich, ehemaliger Direktor des Tiergarten Schönbrunn und Wissenschaftlicher Beirat des Blauen Kreises, tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Sitz im ORF-Publikumsrat zurück.
Der Blaue Kreis ist von der Regierungsentscheidung, dass Spenden an Umwelt- und Tierschutzorganisationen nach wie vor steuerlich nicht absetzbar sein sollen, unmittelbar betroffen. Wir halten unsere Arbeit für einen wirkungsvollen Tier- und Biotopschutz für wichtig und sehen unsere Anliegen durch Veterinärrat Prof. Dr. Helmut Pechlaner wie in allen Belangen auch in dieser höchst bedauerlichen Angelegenheit nachhaltig vertreten.

Charlotte Deutsch,
Kassierin,
Blauer Kreis,
Zoologische Gesellschaft Österreichs für Tier- und Artenschutz
Wien, 21. Dezember 2008

 

Wir zitieren die Presseaussendung des WWF:

WWF-Präsident verurteilt Abqualifizierung der Umweltorganisationen durch Josef Pröll in Zusammenhang mit der Spendenabsetzbarkeit

den Schritt Pechlaners.

Wien, 18. 12. 2008 - Helmut Pechlaner, Präsident des WWF Österreich und
ehemaliger Direktor des Tiergarten Schönbrunn, tritt mit sofortiger Wirkung
von seinem ÖVP-Sitz im ORF-Publikumsrat zurück.

Pechlaner protestiert mit diesem Schritt gegen die Abqualifizierung und Verunglimpfung der Umweltorganisationen als "Aktivisten und Demonstranten" durch Vizekanzler Josef Pröll. Dieser hatte die Umweltorganisationen bei der Bekanntgabe der neuen Regelung am Dienstag auf "Aktionisten und Demonstranten" reduziert.
"Von der neuen Regierungsspitze erfolgte eine Ab(vize)kanzlung der
österreichischen Umweltorganisationen als Aktionisten und Demonstranten,
also wird ein Repräsentant einer solchen nicht als Beauftragter erwünscht
sein", reagiert Pechlaner zutiefst verärgert. "Dies ist nicht nur eine
Geringschätzung der Arbeit des WWF sondern auch aller Bürger, die sich um
Umwelt- und Naturschutz sorgen", so Pechlaner.

Die Ausgrenzung des Umweltschutzes von der Spendenabsetzbarkeit ist für Pechlaner unverständlich. Er legte sein ÖVP-Mandat als ORF-Publikumsrat heute offiziell nieder. Er dankte zugleich allen Mitgliedern des Publikumsrates
sehr herzlich für die langjährige und gute Zusammenarbeit, und auch dem
engagierten Team des ORF mit Herrn Generaldirektor Alexander Wrabetz an der Spitze.

Helmut Pechlaner ist Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich und seit dem Jahr 2000 WWF-Präsident. 2001 wurde er von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel für den Bereich Umwelt in den
ORF-Publikumsrat geholt.
Seit 2005 vertrat er dort den Bereich Bildung. "Wir verstehen diesen Schritt des
WWF-Präsidenten als ein mutiges Zeichen an die Regierungsspitze, die falsche Entscheidung der Ausgrenzung von Umwelt- und Tierschutzorganisationen von der Spendenabsetzbarkeit so schnell wie möglich zurückzunehmen", reagierte WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger auf

Helmut Pechlaner mit seiner Frau Gabriele
KAMERAD TIER 1+2/2017
Schulwettbewerb - ein großer Erfolg!

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