Blauer Kreis Zoologische Gesellschaft Österreichs für Tier- und Artenschutz
Blauer Kreis             Zoologische Gesellschaft Österreichs für Tier- und Artenschutz

50 Jahre Erfolgsgeschichte

Seit 1976 bemüht sich der Blaue Kreis ak­tiv um eine artgemäße Haltung von Nutz­tieren und hat diesbezüglich auch Broschü­ren herausgegeben („Was kostet uns ein Schnitzel?").

Hauptanliegen des Vereins war in den Gründungstagen, die Jugend für unsere Umwelt und ihre Erhaltung zu interes­sieren und zu begeistern. Aufgabengebiet waren der Amphibienschutz und die viel­fältigen Vogelschutzmaßnahmen, von den künstlichen Nisthilfen und der winter­lichen Versorgung bis zur Biotopsicherung. Die Farbe Blau hat nichts mit Politik zu tun, sondern galt im Gründungsjahr als Farbe des Tierschutzes.

So wollen wir Ihnen von unseren Bemü­hungen - und Erfolgen! - in den letzten 50 Jahren berichten:

In den Wiener Parkanlagen und in vielen Gärten hängen Futtersilos oder Fettblock­halterungen, die der Blaue Kreis bei „Ju­gend am Werk" anfertigen lässt. Der Schutz heimischer Vogelarten ist uns ein beson­deres Anliegen. Auch Nistkästen, nicht nur für Vögel, sondern auch für Fledermäuse, werden geliefert und von den Tieren gerne angenommen.

Zahllose Katzen wurden geborgen, kastriert, wenn notwendig, auch medizinisch behan­delt, und an gute Plätze vermittelt. Insbe­sondere unsere viel zu früh verstorbene Ingeborg Beringer hat sich im Waldviertel vorbildlich um die Landkatzen bemüht. Im Vorstand waren Dr. Andreas Dengler, Ing. Wilfried Gerstmayer, Wolfgang Gott­wald, Mag. Henriette Trabitsch und Eva Köstner. Elisabeth Wolf leitete lange Jahre die Landesgruppe Salzburg, Karl Stepanek die Vogelfütterung.

Seit Anbeginn hat der Blaue Kreis Kröten­zäune aufgestellt und betreut und sich für einen wirkungsvollen Biotopschutz einge­setzt.

Unser verstorbener Präsident Kurt Kolar war ab 1992 stellvertretender Direktor des Schönbrunner Tiergartens. In beiden Funktionen hat er sich um die Erhaltung

gefährdeter Haustierrassen bemüht. Im Jahre 1994 hat der Blaue Kreis die Errich­tung des Tiroler Bauernhauses unterstützt und anlässlich der Eröffnung eine Broschü­re über gefährdete Haustierrassen herausge­geben.

Einen großen Teil unserer Aktivitäten wid­men wir der Prof. Dr. Kurt Kolar Pflegesta­tion, sowohl was den finanziellen Aufwand für Futter und tierärztliche Behandlungen betrifft, als auch hinsichtlich der Zeit für Pflege und Betreuung. In Zusammenarbeit mit dem Haus des Meeres und Direktor Erich Brenner und Franz Six errichtete der Blaue Kreis diese Pflegestation für beschlag­nahmte oder ausgesetzte Reptilien im Jahre 1992, die mittlerweile gemäß den Auflagen der MA 60, Veterinäramt der Stadt Wien, den Status eines Tierheimes hat.

Schon im Jahr 1988 hat Dr. Kurt Kolar im Sinne einer Verbesserung der Tierhaltung in Schönbrunn die „Arbeitsgemeinschaft Zoo" gegründet, gebildet aus namhaften Zoologen und Biologen. Nach wie vor haben wir einen engen Kontakt zum Tier­garten Schönbrunn, der sich mit großem Erfolg um die artgemäße Haltung und die Nachzucht gefährdeter Arten bemüht.

Der Blaue Kreis finanziert all seine Aktivi­täten - mit Ausnahme ganz geringer Förde­rungen - durchwegs durch Ihre Mitglieds­beiträge und Spenden. Wir sind für jeden Euro dankbar! Beim Blauen Kreis arbeiten ausnahmslos nur ehrenamtliche Helfer, sodass jede Spende zuverlässig direkt den Tieren zugute kommt!

Wir haben Mitglieder, die dem Blauen Kreis bereits unter Gunther Tauche bei­getreten sind ! ! !

Gunther Tauche zeichnete auch gern Karikaturen, versuchte, mit Humor die Menschen zu aktivieren.
KAMERAD TIER 1+2/2017
Schulwettbewerb - ein großer Erfolg!

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Blauer Kreis

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1060 Wien

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